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Sturz vom Wickeltisch

Sturz vom Wickeltisch Stürze sind bei Kindern und Kleinkindern, aber auch bei Babys die häufigste Unfallursache. Bei Babys stehen dabei Stürze vom Wickeltisch an erster Stelle: Etwa jedes dritte Baby ist schon einmal vom Wickeltisch gefallen! Ein Sturz vom Wickeltisch ist äußerst gefährlich, da es sich für das Kind um einem Sturz aus der Höhe handelt. Babys haben zudem einen im Vergleich zum restlichen Körper sehr schweren Kopf, so dass sie meist mit dem Kopf voraus fallen und auch mit ihm auf dem Boden aufschlagen. Deshalb ziehen sich viele Babys beim Sturz vom Wickeltisch Kopfverletzungen zu.
Der häufigste Grund für einen Sturz vom Wickeltisch ist die Tatsache, dass Eltern die Fortschritte ihres Babys oft unterschätzen und von seinen Entwicklungssprüngen überrascht werden. Mit einem Mal fängt sich das Kind an sich zu drehen – und läuft dabei Gefahr, in einem unbeobachteten Moment vom Wickeltisch zu fallen. Deshalb sollten Sie Ihr Kind für keine Sekunde aus dem Augen lassen, wenn es auf dem Wickeltisch liegt. Schon ein kurzer Augenblick kann ausreichen, dass sich das Baby dreht und vom Tisch fällt.

Sturz vom Wickeltisch vorbeugen

Das Risiko, dass Ihr Kind vom Wickeltisch fällt, kann man reduzieren. Achten Sie beim Kauf eines Wickeltisches darauf, dass der Wickelaufsatz einen beidseitigen Seitenschutz oder Seitenwände hat. Zudem sollte die Wickelauflage nicht aus glattem und rutschigem Kunststoff, sondern aus einem rutschfesten Material wie beispielsweise Baumwolle oder Frottee bestehen. Wenn möglich, sollte man den Wickeltisch so aufstellen, dass er von beiden Seiten von höheren Regalen oder Schränken flankiert wird. Legen Sie einen dicken, waschbaren Teppich wie beispielsweise einen flauschigen Badteppich vor oder unter den Wickeltisch. Sollte Ihr Kind trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal vom Tisch rollen, fällt es weicher als wenn es auf Parkett oder Laminat aufschlägt. Bevor Sie Ihr Kind wickeln, sollten Sie alle Utensilien, die Sie dafür benötigen, in Reichweite bereitstellen. Dann brauchen Sie den Wickeltisch nicht zu verlassen um noch ein fehlendes Utensil zu holen. Wenn Sie sich bücken oder wegdrehen, um eine frische Windel oder Wundcreme aus der Wickelkommode zu holen, sollten Sie zur Sicherheit immer eine Hand auf Ihrem Baby lassen. An Tagen, an denen alles drunter und drüber geht und man in Hektik ist oder wenn man einen wichtigen Telefonanruf erwartet, kann man das Kleine auch ausnahmsweise mal auf dem Fußboden wickeln. Dann kann auch nichts passieren, wenn Sie es für einen Augenblick alleine lassen, um den erwarteten Anruf anzunehmen.

Kind vom Wickeltisch gefallen – was tun?

Ist Ihr Kind trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch einmal vom Wickeltisch gefallen, sollten Sie das weinende und schreiende Kind langsam und sehr vorsichtig vom Boden aufheben und wieder auf den Wickeltisch legen. Ziehen Sie es vorsichtig aus und kontrollieren Sie, ob es Anzeichen von Verletzungen am Körper gibt. Stellen Sie sich dabei direkt vor Ihr Baby und beobachten Sie es genau! Dabei sollten Sie versuchen, Ihr Kind zu beruhigen. Beim Beobachten sollten Sie den Augenmerk auf den Kopf legen, on Kopfverletzungen erkennbar sind. Auch sollten Sie prüfen, ob es empfindlich auf Berührungen reagiert.

Anzeichen für Kopfverletzungen

  • es entstehen Beulen und Schwellungen am Kopf
  • das Baby greift nicht nach Spielzeug, dass Sie ihm hinhalten
  • das Baby ist benommen und/oder sein Bewusstsein ist getrübt
  • das Baby bewegt sich nicht normal und kann die Arme und Beine nicht gleichmäßig auf beiden Seiten bewegen
  • wenn sich das Baby nach dem Sturz übergeben muss, hat es sich höchstwahrscheinlich eine Gehirnerschütterung oder gar einen Schädelbruch zugezogen

Sollte auch nur einer dieser Anzeichen bei Ihrem Baby vorhanden sein, müssen Sie umgehend mit ihm ärztliche Hilfe aufsuchen. Am besten alarmieren Sie den Rettungsdienst und lassen Ihr Kind in einer Klinik oder Kinderklinik untersuchen und behandeln. Sind unmittelbar nach dem Sturz keine Anzeichen für innere und äußere Verletzungen erkennbar, sollten Sie Ihr Kind nach etwa einer halben Stunde nochmals gründlich untersuchen.
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