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Kaiserschnitt

KaiserschnittDie Entbindungsart des Kaiserschnitts hat eine lange, leider aber auch traurige Geschichte. Bereits die alten Römer kannten den Kaiserschnitt, er wurde aber nur an hochschwangeren Frauen, die im Streben lagen durchgeführt, um wenigstens ihr Baby zu retten. Auch an Toten wurde der Kaiserschnitt praktiziert, um die tote Mutter und das tote Kind getrennt voneinander bestatten zu können. Der erste medizinische und erfolgreiche Kaiserschnitt, bei Mutter und Baby überlebten, wurde in der Schweiz im Jahr 1500 ausgerechnet von dem Schweinezüchter Jacob Nufer durchgeführt, als es bei der Geburt seines Kindes zu Komplikationen kam. Nufers sehr tapfere Frau überlebte nicht nur die Prozedur, sondern brachte im nächsten Jahr sogar auf natürlichem Wege Zwillinge zur Welt! So tragisch der Kaiserschnitt über die Jahrhunderte war, so normal ist er heute. Wenn Ihnen heutzutage der Arzt mitteilt, dass ein Kaiserschnitt vorgenommen werden sollte oder vorgenommen werden muss, so bedeutet das für die werdende Mutter eine Narkose und einen Schnitt durch die Bauchdecke, um das Kind zu holen.

Kaiserschnitt: Gründe

Der häufigste Grund für einen Kaiserschnitt ist ein Missverhältnis zwischen der Größe des Kopfes des Ungeborenen und dem zu engen Becken der werdenden Mutter. Auch wenn eine Beckenendlage vorliegt, wird oftmals ein Kaiserschnitt vorgenommen, ganz besonders, wenn es auch noch die erste Schwangerschaft der werdenden Mutter ist.
Bei Kaiserschnitten wird zwischen einem geplanten Kaiserschnitt und einem ungeplanten Kaiserschnitt unterschieden.

Geplanter Kaiserschnitt

Bei einem geplanten Kaiserschnitt ist die Entscheidung zwischen einer natürlichen Vaginalgeburt und dieser operativen Geburt oft Wochen oder Tage vor der Geburt getroffen worden. Grund für die Entscheidung für einen geplanten Kaiserschnitt ist meistens, dass das Baby sich in einer für eine Vaginalgeburt ungünstigen Lage befindet. Mit Kaiserschnitt muss entbunden werden, wenn die Plazenta über dem Muttermund und damit vor dem vorangehenden Teil des kindlichen Kopfes liegt (Plazenta praevia). In der 32. Schwangerschaftswoche wird bei der Vorsorgeuntersuchung festgestellt, ob sich die Plazenta immer noch an dieser ungünstigen Lage befindet. Ist dies der Fall, wird für die 39. Schwangerschaftswoche ein Kaiserschnitt geplant.

Ungeplanter Kaiserschnitt

Bei einem ungeplanten Kaiserschnitt handelt es sich in der Regel um eine Notoperation, die vorgenommen wird, um die Gesundheit und das Leben von Mutter und ungeborenem Kind bei der Geburt zu bewahren oder zu retten. Solche Kaiserschnitte werden vorgenommen, wenn die Geburt sehr lange dauert oder es Komplikationen gibt, so zum Beispiel wenn es dem Ungeborenen schlecht geht, es zu wenig Sauerstoff erhält oder wenn die Plazenta es nicht mehr versorgt. Weitere Gründe für einen ungeplanten Kaiserschnitt sind ein Nabelschnurvorfall oder Blutungen bei der Mutter.
Ein ungeplanter Kaiserschnitt ist für die werdenden Eltern ein großer Schock. Allerdings handelt es sich auch bei ihm mittlerweile um einen Routineeingriff, vor dem man keine Angst zu haben braucht. Wenn während der Geburt ein Kaiserschnitt notwendig wird, kann der werdende Vater trotzdem bei seiner Frau bleiben. Er wird dann in der Regel an das Kopfende des Bettes gesetzt und es wird ein Sichtschutz aufgestellt. Der frischgebackene Papa kann dann auch gleich nach dem Eingriff das Baby in seinen Armen halten, während sich die frischgebackene Mutter noch von der Narkose erholt.
Bitte beachten Sie, daß ein www.familie-einfach-leben.de-Artikel generell fachlichen Rat durch einen Arzt nicht ersetzen kann!
Lesen Sie weiter: Kaiserschnitt: Ablauf
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