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Klinikgeburt

KlinikgeburtDie Klinikgeburt ist die Geburt, für die sich die meisten werdenden Eltern entscheiden. Viele Frauen sind davon überzeugt, dass sie und ihr Baby in einem Krankenhaus oder einer Klinik optimale Voraussetzungen für eine sichere Geburt vorfinden. Bei einer Klinikgeburt können Schwangere davon ausgehen, dass sie alle medizinische Hilfe in Form von Beratungen, Untersuchungen und notwendigen Apparaten schnellstmöglich bekommen. Diese Sicherheit wirkt auf viele werdende Eltern beruhigend. Vor allem Frauen, die ihre erste Geburt vor sich haben, entscheiden sich häufig für eine Klinikgeburt. Sie haben oftmals Angst vor der Geburt, weil sie nicht wissen, was sie erwartet. Deshalb möchten sie ein erfahrenes Team aus Ärzten, Hebammen und Schwestern um sich haben. Aus diesem Grund raten auch viele Frauenärzte ihren erstgebärenden Patientinnen zu einer Klinikgeburt.
Auch Schwangere, die sich vor einer schmerzhaften Geburt fürchten, entschließen sich wegen bestimmter Schmerzmedikamente, die nur in Kliniken verabreicht werden können und dürfen für eine Klinikgeburt. Sie möchten das Risiko vermeiden, bei einer Hausgeburt oder in einem Geburtshaus ohne diese Medikamente auskommen zu müssen. Auch möchten viele werdende Mütter ihren Frauenarzt bei der Geburt dabeihaben, der sie während ihrer Schwangerschaft betreut hat. Sprechen Sie als werdende Mutter mit ihrem Partner ab, ob für Sie eine Hausgeburt oder eine Klinikgeburt in Frage kommt! Oft möchte der werdende Vater seine Partnerin zu einer Klinikgeburt bewegen, weil er Angst hat, bei einer Hausgeburt selbst den Geburtshelfer spielen zu müssen!
Aber nicht nur subjektive, emotionale Gründe sprechen für eine Klinikgeburt, sondern auch medizinische. Treffen ein oder gar mehrere der folgenden Punkte auf Sie zu, sollten Sie sich auf jeden Fall für eine Klinikgeburt entscheiden:

  • Eine Klinikgeburt wird in der Regel sehr kleinen, zierlichen Frauen unter 1,55 Meter empfohlen. Bei diesen Frauen kann es vorkommen, dass Ihr Becken für das Baby recht klein ist. Diese Empfehlung ist eine reine Vorsichtsmaßnahme! Die meisten zierlichen Frauen haben eine normale, leichte Geburt. Doch sollten Komplikationen auftreten, ist bei einer Klinikgeburt sofort professionelle Hilfe da. Auch bei dem kleinsten Hinweis auf ein Missverhältnis zwischen Größe des Ungeborenen und Beckenbreite der Mutter sollte eine Klinikgeburt vorgezogen werden!
  • Zu einer Klinikgeburt wird auch geraten, wenn sich das Ungeborene in Steißlage (Beckenendlage) befindet. Dann kann es nämlich sein, dass das Neugeborene gleich nach seiner Geburt Hilfe bei der Atmung braucht. Meist gehen auch diese Geburten glatt, doch sicher ist sicher!
  • Auch bei Zwillings- und Mehrlingsgeburten sollte eine Klinikgeburt bevorzugt werden. Zwillings- oder Mehrlingsgeburten sind für die werdende Mutter anstrengender. Zudem kommen Zwillinge und Mehrlinge meist etwas früher als errechnet zur Welt und wiegen in der Regel etwas weniger. Bei Zwillingsgeburten kommt eine Hausgeburt nur in Frage, wenn Untersuchungen eindeutig ergeben haben, dass beide Kinder mit dem Kopf nach unten liegen.
  • Spätgebärenden Frauen sowie allen werdenden Mütter, die kurz vor dem 40. Lebensjahr stehen oder älter als 40 sind, wird generell zu einer Klinikgeburt geraten. Bei Spätgebärenden dauert die Geburt meist länger als bei jüngeren Frauen. Sollte es zu Komplikationen kommen, kann im Krankenhaus dann helfend eingegriffen werden.
  • Ist die Schwangerschaft unruhig oder gar problematisch verlaufen, sollte sich auf jeden Fall für eine Klinikgeburt entschieden werden. Das gilt insbesondere, wenn es während der Schwangerschaft zu Blutungen gekommen ist.
  • Ebenfalls sollten Frauen, die bei einer vorherigen Geburt starke Blutungen und/oder Nachblutungen gehabt haben, sich für eine Klinikgeburt entscheiden. In der Klinik können sie im Bedarfsfall eine Bluttransfusion erhalten.
  • Schwangere, die an Diabetes leiden, eine Nierenschädigung oder einen Herzfehler haben, sollten auf jeden Fall in einer Klinik gebären. Sollte es zu Komplikationen kommen, ist sofort professionelle Unterstützung durch andere Fachärzte da.

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