familie-einfach-leben.de

Der Online-Treffpunkt für die gesamte Familie. Das Portal rund um Schwangerschaft, Babys, Kleinkinder, Kindergartenkinder und Schulkinder. Hier finden Sie aktuelle News rund ums Thema Eltern, Kinder und Großeltern.

HomeGeburtWassergeburt

Wassergeburt

WassergeburtStarke Wehen sind im Wasser viel leichter zu ertragen. Aus diesem Grunde stellen viele Kliniken und Geburtshäuser ihren schwangeren Patientinnen Wannen und Wasserbecken zur Verfügung. In diese können sich die werdenden Mütter dann während der schmerzhaften Wehenphase zurückziehen. Es gibt aber auch die Möglichkeit einer Wassergeburt. Früher galt eine Wassergeburt als „alternativ“. Viele Ärzte hatten Bedenken wegen möglicher Infektionen. Angesichts der heutigen hohen Hygienestandards besteht bei einer Wassergeburt jedoch keine größere Ansteckungsgefahr als bei einer „trockenen“ Geburt.
Fast die Hälfte der Frauen, die während ihrer Wehen ein Wasserbecken benutzt haben, gebären auch ihr Baby im Wasser. Sie genießen dabei die Bewegungsfreiheit und die beruhigende, friedliche Atmosphäre in der Geborgenheit des Geburtsbeckens. Wasser hat eine stark schmerzlindernde Wirkung. Bei einer Wassergeburt brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, dass Ihr Neugeborenes Wasser schluckt oder gar ertrinkt! Ihr Kind ist Wasser gewöhnt, schließlich hat es neun Monate im Fruchtwasser zugebracht! Eine Wassergeburt ist für es ein sanfter Übergang ins Leben.

Was sollte bei einer Wassergeburt beachtet werden?

Wichtig bei einer Wassergeburt ist, dass das Wasser mindestens über den Bauch der Gebärenden reicht. Unser Tipp: Halten Sie Schultern und Oberarme immer entspannt und heben Sie den Damm nicht aus dem Wasser! Bei der Geburt selbst ist zu beachten, dass das Köpfchen des Babys nicht über Wasser entbunden und dann untergetaucht wird! Über die Sicherheit Ihres Babys brauchen Sie sich ansonsten keine Sorgen zu machen: Ein gesundes Neugeborenes atmet unter Wasser nicht. Babys atmen vor der Geburt in der Gebärmutter. Dabei atmen sie allerdings keine Luft, sondern Fruchtwasser ein. Bevor die Wehen beginnen, hören die Babys mit dem Atmen auf. Das geschieht aufgrund hormoneller Veränderungen. Diese hormonelle Atemhemmung bleibt bestehen, bis die Nabelschnur abgetrennt ist. Die harte Geburtsarbeit der Mutter, Ihr Pressen und Quetschen während der Geburt führt zu einer normalen Verringerung des Sauerstoffgehaltes im kindlichen Blut. Aus genau diesem Grund wird Ihr Baby auch keinen Versuch machen, bei einer Wassergeburt zu atmen und dabei Wasser einzuatmen.

Achten Sie darauf, dass Geburtsbecken und Wasser sauber sind und dass das Wasser frisch in Ihrer Anwesenheit eingelassen wird! Das Wasser im Geburtsbecken sollte die Körpertemperatur der Mutter haben, da es dann dem Fruchtwasser ähnelt. Wichtig ist auch, dass der Geburtsraum sehr gut geheizt ist, da Neugeborene schnell auskühlen. Zudem sollten weiche Hand- und Badetücher für Mutter und Kind griffbereit liegen, damit beide nicht frieren.
Nach der Geburt sollte das Neugeborene seiner Mutter sofort in die Arme gelegt werden.
Frauen mit hohem Blutdruck, einem Blasensprung oder einer Beckenendlage sollten allerdings auf eine Wassergeburt verzichten. Das gilt auch, wenn Zwillinge oder Mehrlinge erwartet werden!
( Bildnachweis: © sehlavie - Fotolia.com )

Gesundheitstipps

Kinder sind häufig krank, schließlich lauern auch viele Kinderkrankheiten. Eltern wissen dann oft nicht, was genau zu tun ist. Welche Ursachen können Bauchschmerzen haben? Müssen wir mit dem Kleinen zum Arzt? Schauen Sie doch einmal in unsere Rubrik „Gesundheitstipps“! Hier erfahren Sie, wie Ihr Kind im Krankheitsfalle schnell wieder gesund oder erst gar nicht krank wird…

Gesundheitstipps
( Bildnachweis: © 77SG - Fotolia.com )

Der beste Freund...

Der beste Freund

Schauen Sie einmal in unsere Rubrik „Haustiere für Kinder“! Hier bekommen Sie Tipps, wenn Ihre Kinder sich nichts sehnlicher als einen tierischen Hausgenossen wünschen. Außerdem erfahren Sie, welches Tier für Sie und Ihre Kinder der richtige Begleiter ist. Und damit sich Ihr vierbeiniger Freund auch bei Ihnen wohlfühlt, haben wir einige Futtertipps für Sie...
( Bildnachweis: © Gorilla - Fotolia.com )

Erziehungstipps

Autoritär, anti-autoritär oder laissez-faire? Es gibt die unterschiedlichsten Erziehungsstile – doch welcher der beste ist, darüber scheiden sich die Geister. In unserer Rubrik „Erziehungstipps“ geben wir kleine Erziehungshilfen und verraten Ihnen wie Sie mit ein paar einfachen Tricks Ihre Rasselbande dazu bringen sich gut zu benehmen…

Erziehungstipps
( Bildnachweis: © 77SG - Fotolia.com )

Zum Anfang