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Fantasiefreunde bei Kindern

Fantasiefreunde bei KindernManche Familien bekommt Zuwachs – und das, ohne dass die Eltern ein Haustier angeschafft haben oder Mama ein Brüderchen oder Schwesterchen zur Welt gebracht hat – nein, dieser Zuwachs ist der Fantasiefreund des Kindes. Fantasiefreunde sind ein Phänomen, das vor allem bei Kindergartenkindern zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr zu beobachten ist. Wenn auch Ihr Kind plötzlich einen Freund mit nach Hause bringt, den Sie weder sehen noch hören können und der es auf seinen Abenteuern begleitet, dann ist das kein Anlass zur Sorge. Viele Eltern bekommen es zuerst mit der Angst zu tun, wenn der Nachwuchs auf einmal einen Fantasiefreund hat: Sie befürchten, dass ihr Kind halluziniert oder eine Schizophrenie entwickelt. Doch solch ein unsichtbarerer Freund ist keine Entwicklungsstörung oder gar psychische Krankheit, sondern in diesem Alter völlig normal – und eher förderlich für die geistige Entwicklung! Die US-amerikanische Psychologin Marjorie Taylor erforscht dieses interessante Thema schon seit mehr als 20 Jahren. Laut ihren Studien haben etwa 37 Prozent aller Kinder unter sieben Jahren eine Zeit lang einen Fantasiefreund. Rechnet man Puppen, Stofftiere und Spielzeugautos, die für ihre kleinen Besitzer lebendig geworden sind noch hinzu, so sind es sogar 65 Prozent aller Kinder. Fantasiefreunde nehmen oftmals menschliche Gestalt an. Sie können aber auch Tiere, Roboter, Riesen und sogar Geister sein. Der wohl bekannteste Fantasiefreund ist ein kleiner, dicklicher Mann mit Propellern auf dem Rücken – Karlsson von Dach. In Astrid Lindgrens Erzählungen verhilft er dem schüchternen Jungen Lillebror zu mehr Selbstbewusstsein.
Psychologen sehen in den unsichtbaren Freunden eine Extremform des vorstellenden Spiels. Kinder steigen mit ungefähr drei Jahren in das soziale Spiel ein. Dann werden Puppen und Kuscheltiere zu lebendigen Wesen mit Charakter und menschlichen Bedürfnissen. Manche Kinder jedoch brauchen dafür kein materielles Spielzeug – sie verlagern das Spiel komplett auf die innere Bühne.

Vor allem Kinder mit viel Fantasie legen sich diese unsichtbaren Freunde zu. Diese Kinder sind sehr oft intelligent, kreativ und haben sprachlich ihre Altersgenossen weit hinter sich gelassen. Fantasiefreunde sind deshalb in der Regel ein Zeichen für eine sehr gute geistige Entwicklung des betroffenen Kindes.

Wie sollten Eltern auf den Fantasiefreund reagieren?

Viele Eltern fragen sich, wie sie auf den neuen, unsichtbaren Freund ihres Sohnes oder ihrer Tochter reagieren sollten. Sollen sie mitspielen oder das imaginäre Familienmitglied einfach ignorieren? Marjorie Taylor rät betroffenen Eltern mitzuspielen, wenn ihr Kind mit seinem Fantasiefreund zu ihnen kommt. Viele Kinder nutzen ihren unsichtbaren Freund nämlich als Sprachrohr: Sie verkünden mit ihm, was sie sich selber nicht trauen auszusprechen und vertreten durch Ihn die Meinung, die sie auch selber haben. Wer also den unsichtbaren Freund toleriert und auch zu Wort kommen lässt, der erfährt sehr viel über das eigene Kind.
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