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Daumenlutschen abgewöhnen

Daumenlutschen abgewöhnen Es ist ein niedlicher Anblick wenn Babys in ihrem Bettchen liegen und während des Schlafens am Daumen nuckeln. Doch nach den ersten beiden Lebensjahren beginnt das Daumenlutschen seine Niedlichkeit zu verlieren. Lutscht Ihr Kind noch im Kindergarten am Daumen, so wird dies zu Anfangs oft noch toleriert, doch schon bald erntet es kritische und spöttische Blicke. Höchste Zeit, dass der Daumen nun nicht mehr im Mund verschwindet. Wir erklären, wie Sie Ihrem Kind das Daumenlutschen abgewöhnen können.

Daumenlutschen Ursachen

Babys und Kleinkinder befriedigen mit dem Lutschen und Nuckeln am Daumen ihr Saugbedürfnis. Dieses Saugbedürfnis ist fest in uns Menschen verankert, schließlich nehmen wir durch Saugen schon ab unserem ersten Lebenstag unsere Nahrung – die Muttermilch – auf. Zudem dient das Daumenlutschen als Entspannung. Wenn bei Ihrem Kind der Daumen im Mund verschwindet, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass Ihr Nachwuchs überfordert oder müde ist. Auch aus Langeweile wird am Daumen gelutscht. Hier sind nun Sie als Eltern gefragt: Braucht mein Kind Ruhe weil es müde ist oder will es beschäftigt werden?

Daumenlutschen schädlich?

Während das Daumenlutschen in den ersten beiden Lebensjahren einen Entspannungseffekt hat, beginnt es ab dem dritten Lebensjahr für das Kleinkind zunehmend schädlich zu werden. Im fortgeschrittenen Alter kann dauerhaftes Daumenlutschen zu einer Fehlentwicklung des kindlichen Kiefers führen und resultiert dann in schiefen Vorderzähnen, die später von einem Kiefernchirurgen korrigiert werden müssen. Ersparen Sie Ihrem Kind diese Qual und beginnen Sie rechtzeitig damit, ihm das Nuckeln am Daumen abzugewöhnen!

Daumenlutschen verhindern

Eine gute Alternative zum Daumen im Mund können Beruhigungssauger und Schnuller sein. Sie sollten zum Einsatz kommen, wenn Ihr Kind immer noch ein ausgeprägtes Saugbedürfnis hat. Achten Sie darauf, dass Sie die richtige Größe für das richtige Alter wählen! Meist geben sich die kleinen Däumlinge jedoch mit einem Schmusetuch oder einem kleinen, weichen Stofftier zufrieden, womit sie kuscheln können. Probieren Sie mit Ihrem Kind einfach mehrere Alternativen zur Entspannung aus und haben Sie ruhig etwas Geduld. Mit der Zeit wandert der Daumen immer seltener in den Mund.
Da Kinder in diesem Alter auch aus Langeweile am Daumen lutschen, sollten Sie für altersgerechtes und pädagogisch wertvolles Spielzeug sorgen, das bei Ihrem Kind keine Langeweile aufkommen lässt. Auch ältere Spielgefährten können dabei helfen, dass Ihr Kind das Daumenlutschen lässt, da sie es davon ablenken.

Bewährt hat sich auch ein Belohnungssystem. Mit mehr als drei Jahren wissen Kinder schon ganz genau, welches Spielzeug sie sich wünschen. Schenken Sie ihm dieses Spielzeug – aber erst dann, wenn das Daumenlutschen der Vergangenheit angehört! Dies weckt in Ihrem Kind den Ehrgeiz, nicht mehr am Daumen zu nuckeln.

Sollten alle Versuche, Ihrem Kind das Daumenlutschen abzugewöhnen fehlschlagen, gibt es spezielle Tinkturen, die auf die Fingernägel der Kinder aufgetragen werden. Diese Tinkturen enthalten Bitterstoffe und machen das Nuckeln und Saugen am Daumen alles andere als angenehm. Die Tinkturen selbst sind für die Gesundheit ungefährlich – sie schmecken nur nicht gut. Zu diesem Mittel sollte aber nur als letzte Möglichkeit und im fortgeschrittenen Alter gegriffen werden, da es ein sehr drastisches Mittel ist und es junge und sensible Kinder verstören kann.

Sorgen sollten Sie sich als Eltern allerdings machen, wenn das Daumenlutschen im Verlauf des dritten Lebensjahres auftritt oder sich mit zunehmendem Alter verstärkt. Meist ist es dann ein Anzeichen dafür, dass es Veränderungen geben hat, die Ihrem Kind Probleme bereiten. Diese Probleme versuchen die Kinder dann durch das Saugen und Nuckeln am Daumen zu bewältigen.
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